Nach der Gleiswendel ist nun auch der Schattenbahnhof fertig gestellt. Nun, da die doppelte Weichenverbindung in Richtung Gleisschleife verlegt und verkabelt wurde, ist somit ein entscheidender Teil meiner Modellbahnanlage fertiggestellt.
Auch wenn der Schattenbahnhof, wie der Name schon sagt ein Schattendasein führen wird und ihn später niemand zu Gesicht bekommen soll, so ist er doch ein bedeutendes, wenn nicht sogar das wichtigste Element dieser Anlage.

Der Schattenbahnhof in Zahlen
Der Schattenbahnhof besteht aus zehn Durchfahrt-Gleisen sowie einem Stumpfgleis und einer Kehrschleife. Diese zwölf Gleise sind in insgesamt 33 Blöcke unterteilt, wobei jeder Block mit drei Rückmeldern versehen ist.
Zu diesen 99 Rückmeldern in den Blöcken kommen zusätzlich noch sechs Rückmelder welche die Belegung der Weichen-Bereiche überwachen. Insgesamt wird der Schattenbahnhof an sich, also von 105 Rückmeldern kontrolliert.
Die beide Gleise der Gleiswendel und der Gleisschleife sind auch jeweils in drei Blöcke unterteilt, und so steigt die Zahl der Blöcke (welche sich unterhalb der Anlagen-Oberkante befinden) auf 45, und die Zahl der Rückmelder auf 129.
Die einzelnen Gleise haben alle unterschiedliche nutzbare Längen zwischen 180cm und 438cm, wobei die Blocklängen zwischen 60cm und 150cm variieren. Somit ist es möglich auf jedem Gleis entweder einen langen, oder bis mindestens drei kurze Züge zu stationieren.

Die Zufahrten zu den verschiedenen Gleisen werden über insgesamt 27 Weichen gesteuert. Die gesamte Anlage wird voraussichtlich über 49 Weichen verfügen.
Hier, ohne direkten Blickkontakt, die Übersicht zu behalten ist ohne die entsprechende Software nicht mehr möglich.
Die gesamte Anlage weist laut Planungssoftware, später 121 Meter Gleise auf. Hiervon befinden sich rund 80 Meter im Schattenbahnhof sowie der zweigleisigen Gleiswendel und Gleisschleife, welche den Schattenbahnhof mit dem sichtbaren Teil der Anlage verbinden. Auch in Richtung Wiltz sind die Gleise größtenteils vor den Blicken des Betrachters verborgen, und so bleiben abschließend nur knapp 35 Meter Gleise erkennbar.
Bevor dieser Teil der Anlage nun mit Spannten überspannt wurde, musste die Gleislage sowie die gesamte Technik eingehend getestet werden, da im Zweifelsfall noch problemlos Anpassungen möglich gewesen wären.



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